Übersicht Etappen Etappe 1: Von der Ruhr zur Wupper Etappe 2


Etappe Bergischer Panorama-Radweg (I)
Start Ruhrtal-Radweg bzw. Bf Hattingen (Ruhr)
Ende ehem. Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen
Länge 21 km (nahezu vollständig auf ehemaligen Bahntrassen)
Kommunen Städte Hattingen (Ruhr) und Sprockhövel, Ennepe-Ruhr-Kreis; Stadt Wuppertal
Ausbaustand Fertig von Hattingen bis zum ehem. Bf Schee (12 km). Die südliche Verlängerung vom Bf Schee bis Wuppertal-Wichlinghausen ist noch nicht terminiert.
Beschilderung Radverkehrsnetz zw. Hattingen und Bf Schee
Bahntrassenweg - Bahntrassenradeln: NW 4.05 Kohlenbahn,
- ADFC Wuppertal: Kohlenbahn mit Abzweig nach Silschede



Brücke südlich des SchulenbergtunnelsDer Bergische Panorama-Radweg beginnt am Westrand von Hattingen an der Ruhr mit Anschluss an den Ruhrtal-Radweg und die Kaiser-Route. Bereits 1989 und 1991 wurde ein erstes großes Stück der "Kohlenbahn", einer Querverbindung zwischen den Tälern von Ruhr und Wupper, zu einem Rad- und Wanderweg ausgebaut.

Fast am Anfang der Strecke befindet sich der erste Tunnel: Der 195 m lange Schulenburgtunnel wurde vom Regionalverband Ruhr, dem früheren Kommunalverband, als Teil des Bahntrassenwegs hergerichtet und im September 2008 der Öffentlichkeit übergeben. 2011 wurde der Weg schießlich über einen weiteren Kilometer zwischen der Nierenhofer Straße und der Grünstraße weiter in Richtung Ruhr verlängert.

Südportal des Schulenbergtunnels Blick zurück auf den Tunnel


In einem bei der Nähe zu den Großstädten des Ruhrgebiets überraschend grünen Umfeld steigt die Strecke nahezu unbehelligt vom motorisierten Verkehr um 150 Höhenmeter bis zum ehem. Bahnhof Schee an. An bahntypischen Elementen Ehemaliger Bahnhof Sprockhövelsind eine Reihe von Brücke und die heute privat genutzten Bahnhofsgebäude in Sprockhövel und Schee erhalten. Auch der ein oder anderen Kilometerstein findet sich noch am Wegesrand.

Als einer der frühen Bahntrassenwege der Region weist er schon einige Merkmale auf, die im Laufe der Jahre zu einer typischen Regionalverband-Handschrift weiterentwickelt wurden. So ist bei vielen Wegen im Ruhrgebiet eine wassergebundene Wegeoberfläche zu finden, die nur im Bereich von Brücken oder Einmündungen und Querwegen durch Verbundpflasterelemente unterbrochen ist. Auf den neueren Abschnitten, wie bei diesem Weg kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Schee, ist im Pflaster der Verlauf der alten Gleise angedeutet.

Leicht ansteigender Bahntrassenweg im GrünenDer Radweg auf der alten Kohlenbahn ist ein Teil des entstehenden Radwegenetzes "Von Ruhr zu Ruhr", in dem mehrere umgebaute Bahntrassen zu einem rund 50 km langen Rundkurs kombiniert werden. Dieser Rundkurs ist bereits provisorisch beschildert. Er soll bis ca. 2012 an der Ostkante um einen weiteren in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Bahntrassenweg zwischen Witten-Bommern und Gevelsberg komplettiert werden und über die Hartkort'sche Kohlenbahn außerdem einen Anschluss nach Hagen erhalten.

Kilometerstein Abzweig der Stichbahn nach Silschede kurz vor dem ehem. Bf Schee


Vor dem Bahnhof Schee endet zurzeit der ausgebaute Bahntrassenweg und man Am alten Bahnhof Scheekann nur auf steilen Nebenwegen oder Straßen in Richtung Wuppertal gelangen. Für die Eisenbahn wurde der 722 m lange Schee-Tunnel mit zwei Tunnelröhren durch den Berg getrieben, von denen eine für den Radweg geöffnet werden soll. Durch den Ausbau des Tunnels und des insgesamt rund 7 km langen Abschnitts bis zum früheren Bahnhof Wuppertal-Wichlinghausen wird der Kohlenbahnweg in den kommenden Jahren zu einer attraktiven durchgängigen Querverbindung von der Ruhr zur Wupper verlängert. Der Weg soll wie die vorhandenen nördlichen Teilstücke wassergebunden in einer Breite von 3,5 Metern ausgeführt werden. Die Höhendifferenz am Südhang des Höhenzuges fällt mit etwa 60 Metern geringer aus als der Anstieg auf der Ruhrseite, machte aber dennoch eine etwas längere, kurvenförmige Streckenführung der Bahn erforderlich: demnächst ein wadenschonender Pluspunkt für radelnde Wuppertaler und ihre Gäste.





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